Die Zahlen lügen nicht: Video-Content dominiert die digitale Welt wie nie zuvor. Wer 2026 noch auf Produktvideos verzichtet, verschenkt nicht nur Reichweite – sondern bares Geld. In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen mit harten Fakten, warum Produktvideos drehen längst kein „Nice-to-have" mehr sind, sondern die Basis erfolgreichen Marketings bilden.
Die Fakten sprechen für sich.
Lassen Sie uns direkt mit der Zahl beginnen, die alles sagt: 91% aller Unternehmen nutzen 2026 Video als Marketing-Tool – ein Allzeithoch, das nach einem kurzen Rückgang 2025 wieder erreicht wurde. Aber es wird noch beeindruckender: 93% der Video-Marketer berichten von einem positiven Return on Investment (ROI). Das ist die höchste Quote seit Beginn der Erfassungen und zeigt deutlich: Video funktioniert.
Doch schauen wir genauer hin, was diese Zahlen wirklich bedeuten. 82% des gesamten Internet-Traffics besteht mittlerweile aus Video-Content. Das ist keine Zukunftsprognose mehr – das ist die Realität 2026. Ihre Zielgruppe konsumiert Videos, scrollt durch Reels, schaut TikToks und YouTube-Tutorials. Die Frage ist nicht mehr „ob", sondern nur noch „wie gut" Ihre Produktvideos sind.
Warum gerade Produktvideos drehen?
Während Imagefilme und Unternehmensvideos ihre Berechtigung haben, sind Produktvideos die absoluten Conversion-Könige. Hier die Fakten:
85% der Menschen wurden bereits durch ein Video überzeugt, ein Produkt oder eine Dienstleistung zu kaufen. Noch beeindruckender: 96% der Menschen haben ein Erklärvideo angeschaut, um mehr über ein Produkt oder Service zu erfahren. Das zeigt: Produktvideos zu drehen erfüllt ein echtes Bedürfnis. Kunden wollen sehen, verstehen, erleben – bevor sie kaufen.
Die Wirkung auf Ihr Business ist messbar: 87% der Marketer berichten, dass Video direkt ihren Umsatz gesteigert hat. 88% sagen, dass Videos ihnen geholfen haben, qualifizierte Leads zu generieren. Und 93% bestätigen, dass Videos das Verständnis der Nutzer für ihr Produkt oder ihre Dienstleistung erhöht haben.
Der deutsche Markt: Milliarden-Potenzial.
Auch in Deutschland boomt es, Produktvideos zu drehen. Der Online-Display- und Video-Werbemarkt erreicht 2025 ein Gesamtvolumen von 7,5 Milliarden Euro – ein Wachstum von 8,5% gegenüber dem Vorjahr. Besonders interessant: Der Anteil programmatischer Buchungen steigt auf 78%, was 5,8 Milliarden Euro entspricht. Mobile, Video und Programmatic sind die drei großen Treiber, die den Markt antreiben.
Diese Investitionen sind kein Zufall. Sie basieren auf Erfolg. Unternehmen investieren dort, wo der ROI stimmt – und Video liefert messbare Ergebnisse.
Was Ihre Kunden wirklich wollen.
Die Nachfrage nach Video-Content ist ungebrochen: 84% der Konsumenten wollen 2026 mehr Videos von Marken sehen. Das ist keine marginale Mehrheit – das ist ein klares Signal. Und 81% der Befragten geben an, dass sie Brand-Videos „sehr" oder „einigermaßen" genießen. Nur 2% lehnen solche Inhalte komplett ab.
Interessant ist auch die Plattform-Präferenz: YouTube bleibt mit 2,7 Milliarden monatlichen Nutzern weltweit die unangefochtene Nummer 1. YouTube Shorts allein generiert über 70 Milliarden tägliche Aufrufe. Doch auch LinkedIn hat sich als Video-Plattform etabliert – 70% der Video-Marketer nutzen LinkedIn, oft mit längerem Engagement als auf anderen Plattformen.

Die Psychologie hinter dem Erfolg.
Warum funktionieren Produktvideos so gut? Die Antwort liegt in der Art, wie unser Gehirn Informationen verarbeitet. 95% der Informationen bleiben im Gedächtnis, wenn sie in Videoform präsentiert werden – im Vergleich zu nur 10% bei reinem Text.
Videos sprechen mehrere Sinne gleichzeitig an. Sie zeigen das Produkt in Aktion, vermitteln Emotionen durch Musik und Sprecher, und erklären komplexe Zusammenhänge visuell. Ein gut produziertes Produktvideo kann in 60 Sekunden mehr vermitteln als eine mehrseitige Produktbeschreibung jemals könnte.
Hinzu kommt der Faktor Authentizität: 60% der Konsumenten glauben, dass nutzergenerierte Video-Inhalte die authentischste Form von Content sind. Das erklärt auch den Erfolg von Testimonial-Videos und ungeschliffenen, ehrlichen Produktpräsentationen.
Der Mobile-Faktor: Immer und überall.
Ein weiterer Grund für den Siegeszug von Produktvideos: 62% der Konsumenten schauen Video-Content bevorzugt auf dem Smartphone. Laptops folgen mit nur 18%. Über 3,7 Milliarden Menschen werden 2026 Videos auf ihren Mobilgeräten schauen.
Diese mobile Revolution hat Konsequenzen für die Produktion. Videos müssen für kleine Bildschirme optimiert sein, schnell auf den Punkt kommen und auch ohne Ton funktionieren – 50% der stummen Video-Zuschauer verlassen sich auf Untertitel, um den Inhalt zu verstehen.
Die Länge macht's.
Wenn es um die optimale Videolänge geht, sind sich 71% der Marketer einig: Videos zwischen 30 Sekunden und 2 Minuten sind am effektivsten. Das ist die perfekte Länge für Produktvideos – kurz genug, um die Aufmerksamkeit zu halten, lang genug, um die wichtigsten Vorteile zu zeigen.
Die Dominanz von Kurzformaten spiegelt sich auch in den Plattform-Trends wider. TikTok-Nutzer verbringen durchschnittlich 52 Minuten täglich auf der App. Instagram Reels und YouTube Shorts boomen. Der Trend geht eindeutig zu snackable Content, der schnell konsumiert werden kann.
B2B entdeckt Video.
Besonders interessant ist die Entwicklung im B2B-Bereich. 71% der B2B-Marketer setzen auf Video-Marketing – und das aus gutem Grund. LinkedIn-Nutzer schauen sich Video-Anzeigen dreimal so lange an wie statische Inhalte. Produkte und Dienstleistungen, die erklärungsbedürftig sind, profitieren enorm von Video-Content.
Webinare und Produkt-Demos sind hier besonders erfolgreich. 52% der Unternehmen erstellen Videos, um ihre Zielgruppe zu informieren und zu schulen. Das zeigt: Produktvideos sind längst mehr als Werbung – sie sind Werkzeuge zur Kundenbindung und Wissensvermittlung.

Social Commerce: Der neue Verkaufskanal.
Die Integration von E-Commerce in Social-Media-Plattformen verstärkt die Bedeutung von Produktvideos zusätzlich. 80% der Menschen haben bereits eine App gekauft oder heruntergeladen, nachdem sie ein Video darüber gesehen haben. Social Commerce boomt, und Produktvideos sind das Bindeglied zwischen Entdeckung und Kauf.
Plattformen wie Instagram, TikTok und Pinterest ermöglichen inzwischen In-App-Käufe. Ein überzeugendes Produktvideo zu drehen kann den Nutzer vom ersten Kontakt bis zum Checkout führen – ohne dass er die App verlassen muss. Diese nahtlose Customer Journey ist ein Game-Changer.
Die Messlatte für 2026.
Die wichtigsten Erfolgsfaktoren beim Produktvideo drehen in diesem Jahr:
Authentizität schlägt Hochglanz: Konsumenten wollen echte Einblicke, nicht überpolierte Werbefilme. Zeigen Sie Ihr Produkt im echten Einsatz.
Mobile First: Optimieren Sie für Smartphone-Bildschirme. Vertikales Format, große Texte, klare Botschaften.
Untertitel sind Pflicht: Die Hälfte Ihrer Zuschauer schaut ohne Ton. Machen Sie Ihr Video auch stumm verständlich.
Kürze ist King: 30-120 Sekunden sind ideal. Jede Sekunde muss zählen.
Call-to-Action: Führen Sie Ihre Zuschauer zur gewünschten Handlung. Klare Ansagen, einfache Wege.
Plattform-Optimierung: Passen Sie Ihr Video an die jeweilige Plattform an. Was auf YouTube funktioniert, läuft auf TikTok anders.
Fazit.
Die Zahlen sind eindeutig, der Trend ist ungebrochen, die Technologie ist verfügbar. 2026 ist das Jahr, in dem Produktvideos von „sollten wir machen" zu „müssen wir haben" werden. 93% ROI, 85% Kaufentscheidungen durch Video beeinflusst, 7,5 Milliarden Euro Marktvolumen allein in Deutschland – das sind keine Argumente mehr, das sind Fakten.
Die Frage ist nicht, ob Sie in Produktvideos investieren sollten. Die Frage ist, wie schnell Sie starten können. Ihre Konkurrenz tut es bereits. Ihre Kunden erwarten es. Und die Zahlen beweisen: Es lohnt sich.
Produktvideos sind 2026 nicht die Zukunft – sie sind die Gegenwart. Wer jetzt investiert, sichert sich Reichweite, Conversions und messbaren Erfolg. Wer wartet, verliert.
